Das chinesische Wort "Qi" bedeutet Lebensenergie, "Gong" in etwa Arbeit, Umgang oder auch Pflege. Qi Gong zu praktizieren bedeutet also, unsere alles durchströmende Lebensenergie zu pflegen, zu kultivieren, zu mehren, zu erhalten, damit umzugehen und damit zu arbeiten.
Allgemein bekannt ist, dass Qi Gong die Gesundheit unterstützt. Bekannt vor allem als Mittel zur Vorbeugung gegen Krankheiten und zur Stabilisierung unserer Konstitution, kann Qi Gong manchmal auch Heilung, zumindest aber deutliche Verbesserungen bewirken.
Weniger bekannt ist der meditative Aspekt des Qi Gong. In meinem Unterricht ist Meditation ein wichtiger Schwerpunkt.
Bewegungs Qi Gong besteht aus meist kurzen Bewegungsabläufen, die wiederholt geübt werden. Wir kennen sowohl einzelne Qi Gong Uebungen wie auch Qi Gong Uebungsserien.
Die Abläufe des Bewegungs Qi Gong werden langsam, bewusst und fliessend ausgeübt und werden so zur Meditation in Bewegung.
Hier eine kurze (unvollständige!) Liste von Uebungen, die ich in meinem Unterricht verwende:
Serien:
8 Brokate
8 Schätze
Div. Uebungen aus dem sog. "medizinischen Qi Gong"
Heilende Laute
Yi Jin Jing
18 Figuren
Tai Ji Qi Gong
Eigenkreationen aus bestehenden Uebungen und aus dem Tai Ji
u.v.a.m.
Einzelübungen
Tempeltrommel
Schüttelübung
Baden im Meer des Chi
Schwimmender Drache
Eigenkreationen
u.v.a.m.
Die Uebungen des sog. "Stillen Qi Gong" werden in Ruhehaltung (Stehen, Sitzen oder Liegen) und meditativer Versenkung ausgeführt. Aeusserlich ist keine oder nur minimale Bewegung sichtbar. Die Bewegung geschieht innerlich. Mit unserer konzentrierten Aufmerksamkeit lenken wir unser Qi in den Meridianen und wir arbeiten an unserer inneren Einstellung und Haltung.
Manche der sehr ruhig fliessenden Uebungen mit wenig äusserer Bewegung befinden sich im Grenzbereich zwischen Bewegtem und Stillem Qi Gong. So z.B. die Uebung "Baden im Meer des Qi".
Eine kurze (unvollständige!) Liste einiger Uebungen aus dem Stillen Qi Gong, die ich in meinem Unterricht verwende: